
MSŪ−LFM−Ū−DP/DN/DPI/DN I
Festo MSŪ−LFM−Ū−DP/DN/DPI/DNI 0611NH Deutsch 5
2Funktion und Anwendung
Die Filterverschmutzungserkennung mit Anzeige MSŪ−LFM−Ū−DP/DN/DPI/DNI
dient bestimmungsgemäß zur Überwachung des Verschmutzungsgrads im
Fein−/Feinstfilter MSŪ−LFM. Der Verschmutzungsgrad ergibt sich durch die fortlau
fende Messung des Differenzdrucks, der bei steigender Verschmutzung zunimmt.
Die Messung wird über ein piezoresistives Sensorelement mit nachgeschalteter
elektronischer Einheit ausgewertet. Das Messergebnis wird nummerisch im Display
angezeigt. Die Anbindung an übergeordnete Systeme erfolgt über einen Schaltaus
gang. Der Schaltpunkt für den Filterpatronenwechsel ist einstellbar.
Die Schaltausgänge lassen sich als Öffner und Schließer konfigurieren. Die ge
wünschten Schaltpunkte lassen sich als Schwellwert− oder Fenster−Komparator
festlegen. Die Produktausführungen MSŪ−LFM−Ū−DPI/DNI bieten zusätzlich einen
Analogausgang, der den gemessenen Differenzdruck als elektrisches druckpropor
tionales Signal weiterleitet.
Begriff Erklärung
Differenzdruck Druckabfall im Fein−/Feinstfilter MSŪ−LFM zwischen Eingang und
Ausgang. Der Differenzdruck ist abhängig vom Durchfluss und
vom Verschmutzungsgrad.
Maxdruck 350mbar
Festgelegter Endwert für den Differenzdruck in der Einheit %.
Der Wert entspricht 100%. Bei Erreichen dieses Werts empfiehlt
es sich die Filterpatrone zu wechseln.
Basisdruck Mittelwert aller gemessenen Differenzdruckwerte in einem
bestimmten Zeitintervall. Der Basisdruck ist der Startwert für die
FilterverschmutzungserkennungbeiProzentanzeige
(0%Verschmutzung entspricht Filterneuzustand).
Für eine fehlerfreie Filterverschmutzungserkennung ist die Ermitt
lung des Basisdrucks notwendig. Ein neuer Filter weist einen be
stimmten Druckabfall auf, der nicht als Filterverschmutzungsgrad
erkannt werden darf.
Max. Basisdruck 300mbar
Der ermittelte Basisdruck muss kleiner als der max. Basisdruck
sein, sonst wird ein Fehler im Display angezeigt.