Gretsch-Unitas GU-SECURY Automatic with A-opener User manual

GU-SECURY Automatic mit A-Öffner
Montage- und Bedienungsanleitung
Technisches Datenblatt
Seite 2
Page 13
GU-SECURY Automatic with A-opener
Assembly and Operating Instructions
Technical Data Sheet

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Technisches Datenblatt
Montage- und Bedienungsanleitung
GU-SECURY Automatic mit A-Öner
1 Information 3
1.1 Technische Beschreibung 3
1.2 Anwendungsbereich und bestimmungsgemäße Verwendung 3
2 Sicherheits- und Schutzeinrichtungen 3
3 Betriebsparameter 4
3.1 Technische Daten 4
3.2 Leitungsverlegung und elektrischer Anschluss 4
4 Lieferumfang und Einbaulage 5
5 Montageanleitung 6
5.1 Allgemeine Hinweise zur Montage 6
5.2 Montagereihenfolge 7
6 Funktion 8
6.1 Einstellungen 9
6.2 Probelauf 9
7 Inspektions- und Wartungsarbeiten, Ersatzteile 10
8 Fehlerbeschreibung 10
9 GU Kundendienstleistungen 11
10 Entsorgung 11
11 EG-Konformitätserklärung 12
Inhalt
Verwendete Symbole
Symbol Signalwort Bedeutung Symbol Signalwort Bedeutung
Gefahr ! Warnung vor
Personenschäden Info Besondere Funktionen
oder Anwendungstipps
Gefahr ! Gefahrenhinweis auf
elektrische Energie Achtung ! Warnung vor Sachschä-
den
Vorsicht ! Es besteht Klemm-
oder Quetschgefahr
Hinweise zur Anleitung
Diese Installations- und Funktionsbeschreibung richtet sich nur an das von GU eingearbeitete
Fachpersonal, das auch die Unterweisung des Anwenders durchführt. Damit beschränken sich die
Sprachen der Anleitung auf Deutsch (Originalsprache) und Englisch (Übersetzung).
Zuständig für alle Anleitungen ist das Technische Büro von GU in Ditzingen,
Das hiermit gelieferte Produkt ist insgesamt als unvollständige Maschine anzusehen. Die zugehö-
rige Anleitung enthält keine Risikobewertung. Vielmehr ist der Errichter der Gesamtanlage für die
Durchführung einer Risikoanalyse zuständig.

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1 Information
Die Montage – und Bedienungsanleitung enthält wichtige Hinweise, die für eine ordnungsgemä-
ße Montage & Installation sowie für einen störungsfreien Betrieb unbedingt zu beachten sind.
Die Vorgaben und Hinweise zu den einzelnen Details, sind vom Türenbauer und Installateur
sowie vom Betreiber zu beachten.
1.1 Technische Beschreibung
• Selbstverriegelnde Mehrfachverriegelung
• Motorisch entriegelbar
• „GU-Secury Automatic mit A-Öffner“
• Mit 20 mm Fallenriegelausschluss, gegen zurückdrücken gesichert
• Zertiziert nach VdS – Klasse A.
1.2 Anwendungsbereich und bestimmungsgemäße Verwendung
• Das SECURY Automatic mit A-Öffner ist vorgesehen für senkrecht eingebaute Türen.
• Die Haupteinsatzbereiche sind Hausabschlusstüren im privaten sowie öffentlichen
Bereich.
• Die Einhaltung der vom Hersteller vorgeschriebenen Montage- und Bedienungsanleitung
gehört zur bestimmungsgemäßen Verwendung. Nur so können Schäden vermieden
werden.
• Ohne Zustimmung von GU ausgeführte Veränderungen am Betrieb des Schlosses schlie-
ßen eine Haftung des Herstellers für daraus resultierende Schäden aus.
Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2 Sicherheits- und Schutzeinrichtungen
Gefahr !
Es besteht Gefahr bei der Installation und im Umgang mit elek-
trischer Energie.
Zu niedrige Aderquerschnitte können Brände auslösen.
Immer die angegebenen Leitungsquerschnitte einhalten.
Bei Anschluss an 230 V besteht Lebensgefahr !
SECURY A-Öffner nie an 230 V anschließen!

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Montage- und Bedienungsanleitung
GU-SECURY Automatic mit A-Öner
3 Betriebsparameter
3.1 Technische Daten
• Versorgungsspannung 12 V AC
12-24 V DC (stabilisiert)
• Nennstrom 1 A
• Schutzart IP 40
• Prüfungsbelastung geprüft auf 200.000 Öffnungszyklen
gem. DIN 18251 Teil 3
• Leitungsquerschnitt siehe gegenüber stehende Tabelle
3.2 Leitungsverlegung und elektrischer Anschluss
Bei der Leitungsverlegung und dem elektrischen Anschluss des A-Öffners mit der Steckerver-
bindung ist unbedingt darauf zu achten, dass die Kabel im Schloss- bzw. Stulpbereich beim
Einbau nicht gequetscht- oder beschädigt werden können.
Abzweigdosen sollten für Wartungsarbeiten zugänglich sein. Kabelart, Leitungslängen und
-querschnitte dürfen nur gemäß den Vorgaben ausgeführt werden.
Achtung:
Bei Installation und Leitungsverlegung sind die Vorschriften und
Normen für SELV Spannung einzuhalten!
Flexible Leitungen dürfen nicht eingeputzt, freihängende Leitungen müs-
sen zugentlastet ausgeführt werden.
Als Kabelübergang zur Leitungsführung vom Türblatt in den Türrahmen empfehlen wir
SECUREconnect aus dem GU BKS Programm.

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4 Lieferumfang und Einbaulage
GU. SECURY Automatic mit A-Öffner.
Beutel mit Anschlusskabel (vom A-Öffner bis zur Abzweigdose).
Einbaulage nach unten stehender Zeichnung
1
Automatic-Fallenriegel
2
Riegel Hauptschlosskasten
3
A-Öffner mit Anschlusskabel (ca. 6 m, inkl. Stecker für A-Öffner und Aderendhülsen auf
der Seite der Abzweigdose)
4
Kabelübergang, bauseits (SECUREconnect)
5
Abzweigdose, bauseits (ab hier: bauseits vorhandenes 3-adriges Kabel verwenden:
siehe dazu Kap. 4 „Betriebsparameter“)
5
4
2
3
1
Leitungsquerschnitt
(bauseitige Leitung, ab Abzweigdose)
bis Länge Querschnitt
10 m 0,5 mm²
40 m 0,75 mm²
50 m 1 mm²
75 m 1,5 mm²
125 m 2,5 mm²

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Montage- und Bedienungsanleitung
GU-SECURY Automatic mit A-Öner
(60)
5 Montageanleitung
5.1 Allgemeine Hinweise zur Montage
Die Montage der elektrischen Bauteile erfordert besondere Sorgfalt, da Scheuerstellen, schad-
hafte Kabel, beschädigte Kontakte etc. sicherheitsrelevant sind und zum Ausfall des Systems
führen können. Versichern Sie sich vor der Montage vom einwandfreien Zustand der Bauteile.
Beachten Sie bitte unbedingt die Angaben der entsprechenden
Fräszeichnung!
Bei Unstimmigkeiten oder Rückfragen bezüglich der Montage wenden Sie sich bitte an Ihren
Vertriebspartner oder den Hersteller.
Allgemeine Kenntnisse der elektrischen und mechanischen Antriebsmontage werden durch den
sachkundigen und sicherheitsbewussten Fachmann vorausgesetzt.
ACHTUNG:
Die in der Zeichnung am oberen Ende des A-Öffners gezeigten
60 mm Platzbedarf werden für den Hub zwingend benötigt.
Eine in Länge und Tiefe zu geringe Ausfräsung führt zu Funktionsstö-
rungen!
bei Secury A mit 2 Fallenriegel: 640 bis Kennkerbe
bei Secury A mit 4 Fallenriegel: 489 bis Kennkerbe

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5.2 Montagereihenfolge
Torx T20
DGS 4x13,5
DGS 4x13,5
* DGS-Gewinde für Direktverschraubung in Druckguss und Duroplaste (Schrauben im Lieferumfang)
M = 2,5 - 3 Nm
M = 2,5 - 3 Nm
Vor der Montage in die Tür:
• Schloss auf Leichtgängigkeit der Zugstangen und Funktion des
A-Öffners prüfen (siehe auch Kap. „6.2 Probelauf“ auf Seite 9).
*
*

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GU-SECURY Automatic mit A-Öner
Ø4.6
+/~
–/~
2
3
1
3
1
2
123
Kabelübergang
Abzweigdose
schwarz = Steuerstrom
grau (blau) = minus
braun = plus
Entriegelung:
(potentialfreier Kontakt)
z. Bsp. Sprechanlage oder
Zutrittskontrolle
6 Funktion
• Die verriegelte Tür kann durch einen Impuls am Entriegelungseingang (potentialfreier
Kontakt) entriegelt werden.
• Der Motor zieht die Automatikfallen dabei zurück, quittiert dies mit zwei hörbaren Signaltö-
nen und gibt sie nach ca. 2 Sekunden wieder frei.
Die automatische Türverriegelung ist dadurch beim Schließen der Tür wieder gewährleistet.
• Bei Dauerkontaktgabe am Entriegelungseingang bleiben die Automatikfallen des Schlos-
ses so lange zurückgezogen, bis der Kontakt wieder geöffnet wird. Diese Funktionsweise
kann z.B. zur Entriegelung mittels eines Schalters oder einer Schaltuhr für die Entriege-
lung über einen längeren Zeitraum genutzt werden.
Achtung:
In Feuerschutztüren oder Rauchschutztüren ist die Betriebsart
„DAUERAUF“ nicht zulässig!
Wird ein Motorschloss in einer Feuerschutztür oder Rauchschutztür betrieben, so ist sicherzu-
stellen (z.B. durch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung / USV), dass jederzeit ausrei-
chend Energie zur Verfügung steht, um auch bei Netzspannungsausfall den Fallenriegel in die
Verschlussstellung zu fahren. Dies ist z.B. beim Einsatz von SECUREconnect 100 gegeben.
Optional:
Stecker zur
Kabeltrennung
(beiliegend)

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6.1 Einstellungen
Tongeber des A-Öffners
Im Auslieferungszustand, ist das Secury Automatic mit A-Öffner so programmiert, dass der Öff-
nungsvorgangs mit zwei Signaltönen quittiert wird. Dies zeigt dem Bediener an, dass die Fallen
nun komplett zurückgezogen sind und die Tür begehbar ist.
Es ist möglich, diese Signaltönen optional abzuschalten
Dies geschieht wie folgt:
• Nach einer elektrischen Entriegelung des Schlosses (Ansteuerung durch potentialfreien
Kontakt) darf das Schloss frühestens nach 10 Sekunden von der Versorgungsspannung
komplett getrennt werden.
• Die Trennung von der Versorgungsspannung muss für mindestens 10 Sekunden
bestehen.
• Anschließend wird die Versorgungsspannung wieder aktiviert.
• Nun muss innerhalb von 2 Sekunden ein erster Impuls am Entriegelungseingang geben
werden,
• und sofort anschließend einen zweiten Impuls, der mindestens weitere 10 Sekunden
„anstehen“ bleibt.
Hinweis: der Motor läuft hierbei nicht.
• Danach sind die Signaltöne abgeschaltet.
Zum Aktivieren der Signaltöne ist exakt die gleiche Programmierabfolge notwendig.
6.2 Probelauf
Nach der Installation und jeder Veränderung im Aufbau, sind alle Funktionen durch Probelauf
zu überprüfen.
Achtung!
Verletzungsgefahr zwischen Tür und Rahmen!
Der Endanwender muss nach der Fertigstellung in alle wichtigen Bedienschritte eingewiesen
worden sein.
Für einen Probelauf wird die Tür durch einen Impuls am Entriegelungseingang (z.B. Haus-
sprechanlage) angefahren. Der Motor zieht nun alle Schlossfallen zurück, beendet den Vor-
gang nach ca. 1,5 Sekunden und quittiert den Öffnungszustand mit Signaltönen. Danach kann
die Tür von Hand geöffnet werden.
Die Fallen werden ca. 2 Sekunden zurückgezogen gehalten. Anschließend gibt der Motor die
Fallen wieder frei und sie fahren in die Ausgangsstellung zurück. Nun kann die Tür wieder
manuell geschlossen werden.
Hinweis:
Bei den Ausführungsvarianten SECURY „AutomaticDay“ und SECURY „AutomaticTE“ mit der
Funktion „Tagesentriegelung“ , wird die Hauptfalle durch den A-Öffner nicht mit zurückgezogen!
Mechanisch ist das Schloss jederzeit von außen und innen über einen Schlüssel bedienbar.
Von innen kann es bei einem nicht vorgeschlossenen Hauptriegel jederzeit über den Drücker
geöffnet werden.

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Technisches Datenblatt
Montage- und Bedienungsanleitung
GU-SECURY Automatic mit A-Öner
7 Inspektions- und Wartungsarbeiten, Ersatzteile
Das Secury Automatic mit A-Öffner, darf nur mit Netzteilen betrieben werden, deren Leistung
mindestens den Anforderungen des Schlosses (siehe „Technischen Daten“) entspricht.
Bei Missachtung besteht keinerlei Gewährleistung.
Die Betriebsbereitschaft des Verschlusssystems ist regelmäßig zu prüfen. Hierzu müssen die
Befestigungspunkte überprüft und die Schrauben ggf. nachgezogen werden.
Die mechanischen Eigenschaften des Schlosses (Schlüssel- bzw. Drückerbedienung / Automa-
tic- Fallenriegel ) dürfen nicht durch Verschmutzung beeinträchtigt werden.
Sie müssen min. einmal jährlich gereinigt und mit nicht harzemden Öl geschmiert werden.
Der A-Öffner selbst ist wartungsfrei.
8 Fehlerbeschreibung
Motor läuft nicht
Kabel ist / sind falsch angeschlossen oder nicht vorhanden, Anschlüsse prüfen:
• Versorgungsspannung V Gleichspannung / Wechselspannung
braun: +/~
grau (blau): -/~
schwarz: +/~ (Steuerspannung zur Entriegelung).
• Trafo prüfen und eventuell die Feinsicherung tauschen.
• Klemmpunkte prüfen.
Fallen werden nach Bedienung zurückgezogen, aber nicht mehr freigegeben
Kabel falsch angeschlossen, Anschlüsse prüfen:
• Versorgungsspannung Gleichspannung / Wechselspannung
braun: +/~
blau (grau): -/~
schwarz: +/~ (Steuerspannung zur Entriegelung)
•
Ausfräsung für A-Öffner zu klein: Klemmung der Zahnstange / Haken der Zugstange.
Die Aussparung muss vergrößert werden!
Der Motor brummt über einen längeren Zeitraum oder
A-Öffner schafft es nicht, die Fallen zurück zu ziehen
Am A-Öffner kommt zu wenig Strom an; zu schwacher Trafo:
• Trafo prüfen:
Versorgungsspannung Gleichspannung / Wechselspannung mind. 1 Ampere (1000 mA)!
Zu dünne bzw. zu lange Kabel verwendet: Kabelquerschnitt prüfen:
-
bis 10 m – 0,5 mm²
- bis 40 m – 0,75 mm²
- bis 50 m – 1,0 mm²
- bis 75 m – 1,5 mm²
- bis 125 m – 2,5 mm²
Verbraucher parallel geschaltet:
• Trafoleistung nicht ausreichend, um die Energie für das Secury Automatic mit A-Öffner
und die zusätzlich am Trafo angeschlossenen Verbraucher bereit zu stellen!
, mögliche Ursachen / Lösungsvorschläge
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