4.2 Mögliche Fehler beim Einbau
• ABefestigungsflanschenichtgenügendvoneinanderentferntoderKlappen-
telleroffen
• BAbsperrklappestehtzufestinderRohrleitung
• CRohrleitungnichtoderungenügendausgerichtet
6. Druckprobe und Inbetriebnahme
• FürdieDruckprobederAbsperrklappegeltendieselbeAnwei-
sungenwiefürdieRohrleitungen.
• Kontrolle,oballeArmaturenindererforderlicheOffen-oder
Geschlossenstellungsind
• Leitungssystemfüllenundvollständigentlüften
• DruckdarfdenWert1.5 x PNnichtüberschreiten
• WährendderDruckprobesindArmaturenundAnschlüsseauf
Dichtheitzuprüfen
5. Normalbetrieb und Wartung
AbsperrklappenbenötigenimnormalenBetriebkeineWartung.Esreichtaus,
periodischzuüberprüfen,obnachaussenkeinMediumaustritt.TrittMedium
andenFlanschverbindungenaus,diesegemässTab.1nachziehen.BeiLeckage
odersonstigenStörungensindunbedingtdieAbschnitte3.1bis3.6zubeachten.
• Eswirdempfohlen,AbsperrklappendiedauerndindergleichenStellungsind,
1-2xproJahrzubetätigen,umihreFunktionsfähigkeitzuüberprüfen.
• AbhängigvonBetriebsbedingungensolltendieProfildichtungenperiodischmit
Fett(Silikonbasis)eingeschmiertwerden.
Bewegungsdrehmomente (Richtwerte) zum Öffnen / Schliessen der AK
(Richtwert Neuzustand)
DN 50 65 80 100 125 150 200 250 300
Inch 2“ 21⁄2“ 3“ 4“ 5“ 6“ 8“ 10“ 12“
Nm 5bar 6814 19 25 33 50 70 90
Nm 10bar 12 17 28 38.5 50 61 90 115 145
Hinweis:AbhängigvondenBetriebsbedingungenkanndasangegebene
Bewegungsdrehmomentbiszum4-fachenansteigen.
Demontage
BittebeachtensiedasandenTeilenderAbsperrklappePfeile∆versehensind,
dieeinenschnellenundkorrektenEinbauermöglichen.
• AusbaunichtunterBetriebsdruckvornehmen!
• Rohrleitungvollständigentleeren!
1.Telleraufca.45°drehen 2.Abdeckkappeentfernen 3.KleinenSicherungs
ringentfernenund
U-Scheibeentnehmen
4.GrossenSicherungs- 5.Achsebiszur 6.Achsefesthaltenund
ringentfernenund Lagerbüchseaus undTellerumca.45°
Endanschlagentnehmen derAbsperrklappe drehen.Achsekomplett
herausziehen entnehmen
7.Achsevonuntenher 8.Achsebiszurunteren 9.Tellerfesthaltenund
bei45°-Stellungeinsetzen Lagerbüchseausder undAchseumca.45°
unddieobereLager- Absperrklappeheraus- drehen.Achsekomplett
büchseherausdrücken ziehen entnehmen
10.Achsevonobenher 11.Achsekomplett 12.Innengehäusevon
bei45°-Stellungeinsetzen entnehmenundden dernockenlosenSeite
unddieuntereLager- Tellerentfernen herausdrücken
büchseherausdrücken Demontage beendet
Montage
BittebeachtensiedasandenTeilenderAbsperrklappePfeile∆versehensind,
dieeinenschnellenundkorrektenEinbauermöglichen.
BeiderMontagederEinzelteilesinddiefolgendenSchritteauszuführen:
1.GrossenSicherungsring,Endanschlagund
oberLagerbüchseaufAchsemontieren.Die
KerbeinderStirnflächederAchsemussmit
denMarkierungenaufdemEndanschlagin
einerLiniestehen.Zudemsind2Fasenander
Achsegrösser,waseineeindeutigeMontage
gewährleistet.
2.Innengehäuse
indasWaferge-
häuseeinsetzen
(aufPfeil-und
Nockenposition
achten)undbis
zumAnschlag
einschieben
3.Tellerin
offenerStellung,
sodassdie
Tellerflächenach
vornezeigt,bei
90°einsetzen
(aufPfeilposition
achten)
4.Achseeinsetzenundbis
zumAnschlagschieben
BeimEinsetzenderAchse
istaufderenIndexierungzu
achten:
• dieeingeschlageneKerbe
anderoberenStirnfläche
derAchsezeigtdieStellung
desTellersan.
• ZusätzlichsindzweiFasen
anderAchsegrösser,was
einefehlerhafteMontage
verhindert
1 2 3
1 2 3
1. Gratulation zum Kauf und Lieferumfang
VielenDank,dassSiesichfürdenKaufeinerAbsperrklappeTyp567/568von
GeorgFischerPipingSystemsentschiedenhaben.BittenehmenSiesichetwas
Zeit,umdieseBedienungsanleitungaufmerksamdurchzulesen.Sieenthält
wichtigeHinweiseundnützlicheTipps.
ImLieferumfangsindenthalten:
• AbsperrklappeTyp567/568
• BedienungsanleitungAKTyp567/568
2. Abkürzungsverzeichnis und Zeichenerklärung
Abkürzung Bedeutung
AK Absperrklappe
Typ567/568 Absperrklappe567/568
DN Nenndurchmesser
PN Nenndruck
BB Bundbuchse
VSB Vorschweissbund
3. Sicherheitshinweise
3.1 Erläuterung der Symbole
IndieserAnleitungwerdenWarnhinweiseverwendet,umSievorVerletzungen
odervorSachschädenzuwarnen.LesenundbeachtenSiedieseWarnhinweise
immer • UnmittelbardrohendeGefahr!
BeiNichtbeachtungdrohenIhnenTododer
schwersteVerletzungen
• MöglicherweisedrohendeGefahr!
BeiNichtbeachtungdrohenIhnenschwereVerletzungen
• BeiNichtbeachtungdrohenleichteVerletzungen
oderSachschäden
3.2 Anforderungen an den Anwender und Sorgfaltspflicht des Betreibers
EsunterliegtderVerantwortungdesPlaners/InstallateursvonRohrleitungssy-
stemenunddesBetreiberssolcherAnlagen,indiedieAbsperrklappeeingebaut
ist,sicherzustellen,dass:
• dieAbsperrklappenurbestimmungsgemäss(siehenächstenAbschnitt)
verwendetwird,
• dasRohrleitungssystemfachgerechtverlegtistundregelmässigaufseine
Funktionstüchtigkeitüberprüftwird,
• Einbau,Bedienung,WartungundReparaturnurdurchautorisiertesFachper-
sonaldurchgeführtwerden,
• eineregelmässigePersonalunterweisunginArbeitssicherheitundUmwelt-
schutz–insbesonderefürdruckführendeRohrleitungen–stattfindet,
• dasPersonaldieBetriebsanleitungkenntunddiedarinenthaltenenHinweise
beachtet.
3.3 Bestimmungsgemässe Verwendung
DieseGeorgFischerAbsperrklappensindausschliesslichdazubestimmt,nach
EinbauineinRohrleitungssystemMedieninnerhalbderzugelassenenDruck-
undTemperatur-Grenzenabzusperren,durchzuleitenoderdenDurchflusszu
regeln.DiemaximaleBetriebsdauerbeträgt25Jahre.
• AbsperrklappenwerdenfürMedienmitFeststoffennicht
empfohlen.ImRegelbetriebistKavitationzuvermeiden.
• BeientfettendenoderverklebendenMedienkönnenAbsperr-
klappennurnachRücksprachemiteinerVertretungvon
GFPipingSystemseingesetztwerden
• Typ567nuralsZwischenbauklappenverwenden.
• Typ568alsZwischen-oderEndbauklappeverwenden.
Inden«GeorgFischerPlanungsgrundlagen»(sieheAbschnitt
8)istfürjedenGehäusewerkstoffderzugelasseneDruckbereich
fürallezugelassenenTemperatureninDiagrammenbeschrieben.
IndiesenUnterlagenistauchdie„ChemischeWiderstandsfähig-
keitsliste“fürdieunterschiedlichenArmaturenwerkstoffe
enthalten.
3.4 Allgemeine Sicherheitshinweise
FürAbsperrklappengeltendieselbenSicherheitsvorschriftenwiefürdasRohr-
leitungssystem,indassieeingebautwerden:
• fürdieBetätigungderAbsperrklappensinddieimAbschnitt4
angegebenenDrehmomenteausreichend,
• dieBenutzungvonHilfsmittelzurErhöhungdesBetätigungsmo-
menteskannzueinerBeschädigungderAbsperrklappeführen.
3.5 Besondere Arten von Gefahren
• WenndieAbsperrklappealsEndarmaturineinerunterDruck
stehendenRohrleitunggeöffnetwird,kanndasMediumunkon-
trolliertaustreten!DieEndarmatureinerdruckführendenLeitung
darfdahernurgeöffnetwerden,wenndasMediumsicheraufge-
fangenoderabgeleitetundUmherspritzendurchentsprechende
Massnahmenverhindertwird.
BeiAusbauderAbsperrklappekönnenfolgendeGefahrenauftreten:
• unkontrolliertesAustretendesMediumsausLeitungoder
Absperrklappe,unterDruckoderdrucklos,
• nachfliessendesMediumsausderoffenenLeitung,
• unkontrolliertesAustretendesSteuermediumsausLeitungund
Antrieb
• RückständeoderResteeinesaggressiven,gesundheitsschäd-
lichen,brennbarenoderexplosivenMediumsinderArmatur.
DahermussvordemÖffnenderLeitungunddemAusbauderArmatur:
• derDruckinderRohrleitungvollständigabgebautsein,
• dieRohrleitungvollständigentleertsein,
• beiaggressiven,gesundheitsschädlichen,brennbarenoderexplosivenMedien
dieLeitunggespültsein.
• NachdemAusbaumussdieAbsperrklappevollständigentleertwerden.Dazu
dieAbsperrklappeinsenkrechterLagevollständigleerlaufenlassen.
•DasÖffnenundSchliessendarfnichtruckartig,sondernmussso
erfolgen,dassDruckstösseimRohrleitungssystemvermieden
werden.
BesondersistdiesbeiderBetätigungmitHandhebelzubeachten.
•BeihohenStrömungsgeschwindigkeitenempfehlenwirbei
manuellerBetätigungdieHandgetriebeausführungeinzusetzen.
•EineAbsperrklappeistnichtselbsthemmend:
DerAntrieb/Hebel/dasGetriebedarfnichtdemontiertwerden,
solangedieAbsperrklappedurchströmtodermitDruck
beaufschlagtist.
3.6 Transport und Lagerung
DieAbsperrklappemusssorgfältigbehandelt,transportiertundgelagertwerden.
• Die AbsperrklappeistinseinerOriginalverpackungzutransportierenundzu
lagern.
• WenndieAbsperrklappevordemEinbaugelagertwerdenmuss,istsievor
schädlichenEinflüssenwieStaub,Schmutz,Feuchtigkeitundinsbesonderevor
Wärme-undUV-Strahlungzuschützen.
• InsbesonderedieAnschlussendenderAbsperrklappedürfenwederdurch
mechanischenochdurchsonstigeEinflüssebeschädigtwerden.
• DieAbsperrklappesollmitdergleichenRuhestellunggelagertwerden,inder
sieangeliefertwurde.
4. Einbau in die Rohrleitung
• AbsperrklappenvomTyp 567
nuralsZwischeneinbauklappen
verwenden
• AbsperrklappenvomTyp 568
alsZwischen-oderEndbauklappen
verwenden
4.1 Richtiger Einbau
AlsAnschlussteilempfehlenwirBundbuchsenoderVorschweissbundemit
glatterDichtflächeinVerbindungmitFlanschenausPVC-U,PP-V,PP/Stahloder
UP-GF.BeiBB/VSBmitgerillterDichtflächeistimEinzelfallzusätzlicheine
Flachdichtungzuverwenden.
• StellenSiesicher,dassnurAbsperrklappeneingebautwerden,
derenDruckklasse,Anschlussart,Anschlussabmessungenund
WerkstoffedenEinsatzbedingungenentsprechen
• FührenSieeineFunktionsprobedurch,indemSiedieAbsperr-
klappeschliessenundwiederöffnen
• BauenSiekeineAbsperrklappemitFunktionsstörungein
Beim Einbau
•2:KlappentellerimgeschlossenenZustandeinstellen
•AbsperrklappemitdenDichtungen(O-RingeoderFlachdichtungen)zwischen
dieRohrendenschieben
•3:Rohrleitungenausrichtenundsicherstellen,dassderKlappentellersich
ganzöffnenlässt
•AbsperrklappenmittelsFlanschschraubenfestschrauben(sieheTabelle1)
Nach dem Einbau
•FührenSienachdemEinbaunochmalseineFunktionsprobedurch.
Max.Anzugs-DrehmomentbeiEinbauderAbsperrklappe
DN 50 65 80 100 125 150 200 250 300
Inch 2“ 21/2“ 3“ 4“ 5“ 6“ 8“ 10“ 12“
Nm 25 25 25 30 35 40 50 80 80
Inch-lbs 222 222 222 266 310 355 443 708 708
Tabelle1:Max.Anzugs-DrehmomentbeiEinbauderAbsperrklappe
Richtwerte für die Schraubenbefestigung AK Typ 567
d DN Inch Gesamtanzahl Schrauben Max. Drehmoment in Nm
63 50 2 4xM16x140mm 25
75 65 21/2 4xM16x140mm 25
90 80 3 8xM16x150mm 25
110 100 48xM16x180mm 30
140 125 58xM16x200mm 35
160 150 6 8xM20x220mm 40
225 200 88xM20x240mm 50
280 250 10 8xM20x300mm 80
315 300 12 12xM20x300mm 80
Richtwerte nach ISO/ANSI für die Schraubenbefestigung AK Typ 568
ISO BB - VSB mit den verschiedenen Flanschen
Max. Drehmoment
in Nm
DN
Anzahl
Schrauben
PP PVC-U PVDF
PP-V
PP/
Stahl
PVC-U
PP-V
PP/
Stahl
PP-V
PP/
Stahl
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
50 8xM16 55 55 50 55 50 55 50 20
65 8xM16 60 60 50 60 50 60 50 25
80 16xM16 60 65 55 60 55 65 55 15
100 16xM16 65 70 60 70 60 70 60 20
125 16xM16 70 80 70 70 70 80 70 25
150 16xM20 80 80 80 80 70 80 80 35
200 16xM20 90 90 90 90 90 90 80 45
ANSI BB - VSB mit den verschiedenen Flanschen
Max. Drehmoment
in Nm
Anzahl
Schrauben
PP PVC-U PVDF
PP-V
PP/
Stahl
PP-V
PP-V
PP-V
PP-V
PP/
Stahl
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
LMIN
2 8xUNC5/8 55 55 50 55 50 55 50 25
21⁄2 8xUNC5/8 55 60 50 60 50 60 50 25
3 8xUNC5/8 60 65 55 60 55 65 55 25
416xUNC5/8 65 70 60 60 60 70 60 30
516xUNC3/4 70 80 70 70 70 80 70 35
6 16xUNC3/4 80 80 80 80 70 80 70 40
816xUNC3/4 90 90 90 90 90 90 80 50
Anfasen der BB / VSB
BeiVerwendungderangegebenenBB/VSBvon+GF+isteinAnfasennichtnötig,
daderTellerdieBB/VSBnichtberührtoderdieVSBhabenbereitseineFase.
WennSieBB/VSBeinesanderenHerstellersinstallierenmöchten,dannachten
SiebittedaraufdassderInnendurchmesser(Int-)derBB/VSBgrösseristals
dasAustrittsmass(Q1)desTellers.Fallsnotwendig,könnenSiedieBB/VSB
gemässderTabelleAnfasenbearbeitet.
AlleMassein[mm]
DN Nennweite Int-Rohrinnendurchmesser
d Rohraussendurchmesser a Anfastiefe
Q1/2 Scheibenaustrittsmass b Anfasbreite
e Wanddicke a Anfaswinkel
VSB PP/PE BB
SDR 17.6 SDR 11 PVC SDR 13.5
d DN Fase a x b Winkel (°)
125 125 6x4 13x8 10x6 30
160 150 -11x6 6x4 30
200 200 8x3 25x9 -20
250 250 -9x5 -30
BeiEinbauin
B>ARichtungwerden
geringereDrehmomente
zumÖffnenundSchliessen
benötigt.Wirempfehlen
dieseEinbaurichtung
besondersbeihohen
Strömmungsgeschwindig-
keitenfürmanuelleund
automatischeAK.
DN-SeiteGFLogo-Seite
AB
DN-SeiteGFLogo-Seite
AB
5.UntereLagerbüchse
einsetzenundbiszum
Anschlaghineindrücken
6.U-Scheibeeinlegenundmit 7.Abdeckkappeund
unteremSicherungsringsichern Flanschdichtungen
(O-Ringe)montieren
Montage beendet
Einzelteile des Handhebels
Montage des Handhebels
BeiderMontagedesHandhebels
sinddiefolgendenSchritte
auszuführen:
1.HandhebelbeigeschlossenemTeller 2.BeiBlickaufdaseingespritzte+GF+
montieren.DurchdieIndexierungder LogoamAussengehäusestehtder
AchseunddesHandhebeleinsatzesist Handhebelbeigeschlossenem
eineeindeutigeMontagegewährleistet. Tellernachrechts.
AnzugsmomentderHandhebel-Verschraubung15Nm
Umbau Handhebel
BeimdrehendesHandhebelsum180GradsinddiefolgendenSchritteauszu-
führen:
1.KlappeimgeschlossenenZustand. 2.HebelclipmitSchraubenzieher
MutternamHandhebelleichtlösen. entriegeln.BeidenDimensionen
Nichtvollständigentfernen. DN200-300Schraubenzwischen
HebelundEinsatzzusätzlichlösen.
3.SchraubenzieherzwischenRaster- 4.Mutter+Unterlagsscheibevom
elementundHandhebeleinbringen. Handhebelvollständiglösen.
DanachdenSchraubenziehernach
obenbewegendamitderHandhebel-
einsatzentriegeltwird.
5.Handhebel+Rasterelementum 6.Handhebel+Rasterelementwieder
180Graddrehen.Handhebeleinsatz aufdieKlappeaufsetzten.
bleibtaufderAchse.
7.Handhebelbeigeschlossenem 8.MitMuttern+Unterlagsscheiben
Tellermontieren.Hebelclipwieder denHandhebelwiederfertig
einrasten. montieren.
7. Hilfe bei Störungen
BeiStörungunbedingtdieAbschnitte3.1bis3.6beachten.BeiUndichtheitin
derAbsperrungodernachaussen,könnenAbsperrklappenausgebautund
beschädigteDichtungenausgetauschtwerden.InformationensieheAbschnitt
8.ErsatzteilefürAbsperrklappensindmitvollständigerSpezifikation,z.B.allen
AngabendesTypenschildeszubestellen.EsdürfenausschliesslichOriginalteile
vonGeorgFischereingebautwerden.
Problem Folge Ursache Lösung
AKpasstnicht
zwischenden
Flanschen
Montagenicht
möglich Flanschestehen
zuengzusammen Flanschmit
Spreizgerätaus-
einanderdrücken
Telleristgeöffnet Tellerschliessen
Tellerlässtsich
nichtganzöffnen zugeringer
Durchfluss Tellerberührt
BB/VSB BB/VSBgemäss
Tabelleanfasen
AKlässtsich
nichtodernur
schwerÖffnen/
Schliessen
zuhohesBetäti-
gungs-moment Betriebsverhält-
nissewieMedi-
um,Temperatur
undDruckliegen
evtl.ausserhalb
derVorgaben
Armaturaustau-
schen
Herrsteller
kontaktieren
AK/Anschlusse-
lementeundicht Mediumtrittaus
Dichtungbe-
schädigt Dichtungaustau-
schen
ungleichmassiges
Anziehender
Flanschschrau-
ben
Flanschschrau-
benüberKreuz
gleichmässig
gemässTabelle
Schraubenbefe-
stigunganziehen
BB/VSBmitge-
rillterDichtfläche BB/VSBmit
flacherDichtflä-
cheverwenden
O-Ringliegtin
RillenderBB/VSB Flachdichtung
verwenden
Handhabung der Dichtungen
• AlleDichtungen(Materialz.B.EPDM,FPM)sindorganische
WerkstoffeundreagierenaufUmwelteinflüsse.Siemüssendaher
inihrerOriginalverpackungmöglichstkühl,trockenunddunkel
gelagertwerden.DieDichtungensindvordemEinbauaufmög-
licheAlterungsschädenwieAnrisseundVerhärtungenzuprüfen.
• SchadhafteDichtungenundErsatzteiledürfennichtzumEinsatz
gelangen.
Schmiermittelauswahl
DerEinsatzungeeigneterSchmiermittelkanndenWerkstoffder
AbsperrklappeoderderDichtungenangreifen.Esdürfenkeinesfalls
SchmiermittelaufMineralölbasisoderVaseline(Petrolatum)
verwendetwerden.FürlackstörungsfreieAbsperrklappensinddie
speziellenHerstellerhinweisezubeachten.
• AlleDichtungensindmitFettaufSilikon-oderPolykolbasiszu
schmieren.AndereSchmierstoffenichtzulässig!
8. Weitere Informationen
DieimTex t erwähntenPlanungsgrundlagenundErsatzteileerhaltenSiebei
IhrerzuständigenGeorgFischerVerkaufsgesellschaftinihremLandoderim
Internetunter
www.piping.georgfischer.com/de
Die technischen Daten sind unverbindlich.
Sie gelten nicht als zugesicherte Eigenschaften oder als Beschaffenheits- oder
Haltbarkeitsgarantien. Änderungen vorbehalten.
Es gelten unsere Allgemeinen Verkaufsbedingungen.
A B C
1 Wafergehäuse
2 Innengehäuse
3 Teller
4 Endanschlag
5 Lagerbüchse
6 Achse
7 GrosserSi-Ring
8 U-Scheibe
9 KleinerSi-Ring
10 Abdeckkappe
11 O-Ring
12 Flanschdichtung
13 Profildichtung
1 Hebel-Clip
2 Hebel
3 Feder
4 Hebelklinke
5 Schrauben
6 Rasterstellung
7 Einsatz
8 U-Scheibe
9 Muttern
Herstellererklärung
DerHerstellerGeorgFischerRohrleitungssystemeAG,8201Schaffhausen
(Schweiz)erklärt,dassdieAbsperrklappendesTyp567/568gemässderharmo-
nisiertenBauart-NormENISO16135:2001
1.druckhaltendeAusrüstungsteileimSinnederEG-Druckgeräterichtlinie
97/23™/EGsindundsolchenAnforderungendieserRichtlinieentsprechen,diefür
Armaturenzutreffen,
2.denfürArmaturenzutreffendenAnforderungenderBauprodukte-Richtlinie
89/106/EGentsprechen
DasŒ-ZeichenanderArmaturzeigtdieseÜbereinstimmungan(nachDruck-
geräterichtliniedürfennurArmaturengrösserDN25mitŒgekennzeichnet
werden).
DieInbetriebnahmedieserAbsperrklappenistsolangeuntersagt,bisdieKonfor-
mitätderGesamtanlage,indiedieAbsperrklappeneingebautsind,miteinerder
genanntenEG-Richtlinienerklärtist.
ÄnderungenanderAbsperrklappe,dieAuswirkungenaufdieangegebenentech-
nischenDatenunddenbestimmungsgemässenGebrauchhaben,machendiese
Herstellererklärungungültig.ZusätzlicheInformationenkönnenden«Georg
FischerPlanungsgrundlagen»entnommenwerden(sieheAbschnitt9).
Schaffhausen,den01.10.2005
Geschäftsführer Qualitätsmanagement-
Industriesysteme Beauftragter
Bedienungsanleitungen für die Erweiterung der AK 567 / 568
für weitere Funktionen:
Bedienungsanleitung GMST-Nummer
Absperrklappe567/568 5906/1,4
IntegrierteelektrischeRückmeldung 5939/1,4
ZwischenelementfürAK567/568 5918/1,4
ElektrischerStellantrieb 5886/1,4
PneumatischerStellantriebPA30-PA90 5377/1,2,4d
Betriebsanleitung
Operating Instructions
Absperrklappe Typ 567
Absperrklappe Typ 568
Butterfly valve type 567
Butterfly valve type 568
AK 567/568
AK 567/568
VordemEinbau(sieheauchAbbildungunten)
•1:GenügendAbstandzwischendenFlanschendenvorsehen
•DieAKöffnetgegendenUhrzeiger
161484584
Wirempfehlenden
EinbauderAK567/568
inA>BRichtung,aufgrund
höhererSicherheit
bezüglichDichtheitim
Mediumsdurchgang