
BA MD10MD14 V30 R20 07_2021 DE-GB.docx
Technische Änderungen vorbehalten / Technical changes reserved
Serienventilatoren mit Fuß:
Am Einsatzort auf ebenem, festem, ausreichend
tragfähigem Untergrund ohne Schwingungs-
übertragung/-belastung fest verschrauben.
Je nach Anwendung sind gegebenenfalls weitere
Normen bzw. Vorschriften zu beachten.
Ventilatorfüße bzw. -konsolen sind nur für das jeweilige
Eigengewicht des Ventilators ausgelegt.
Offene Ansaug- oder Ausblasstutzen mit Schutzgittern
nach DIN EN ISO 138 7 abdecken.
Für ausreichende Motorbelüftung sorgen. Zulässige
Umgebungstemperaturen bei:
Serienausführung mit HERZ -Motor und einer
Bemessungsspannung von 0 Hz oder 60 Hz:
Umgebungstemperatur -20°C bis +60°C
Sonderspannungen, Mehrspannungsmotoren, FU geeignete
Ausführungen, FUK-Ausführungen, Geräte mit UL-Approbation,
Geräte mit Aircontrol oder anderen Motorfabrikaten:
Umgebungstemperatur -20°C bis +40°C
Spannungstoleranz ± % (Ausnahme siehe „4.2
Frequenzumrichterbetrieb“)
Das Belüftungssystem des Antriebsmotors darf nicht
durch die Einbausituation beeinträchtigt werden.
Minimaler Abstand Lüfterhaube (für Ansaug-/Kühlluft)
Antriebsleistung Minimaler Abstand zur Lüfterhaube
[mm] [inches]
≤ 1, kW 34 1,34
> 1, kW 3 2,09
3.3 Elektrischer Anschluss
Als Antriebsmotoren kommen Dreh- oder Wechselstrommotoren
zum Einsatz. In der Gerätekennzeichnung entsprechen die
Buchstaben D (Drehstrom 3~) und E (Einphasen-Wechselstrom
1~).
Der Antriebsmotor ist mit einem Motorschutzschalter
abzusichern (gilt nicht für Frequenzumrichter
betriebene Geräte). Für Frequenzumrichter betriebene
Geräte ist der vorhandene Temperaturfühler (PTC-
Kaltleiterfühler) oder Temperaturwächter
(Öffnerkontakt) am Umrichter anzuschließen und
auszuwerten.
Überprüfung, ob die Netzspannung mit der Angabe auf
dem Leistungsschild übereinstimmt.
Der Schutzleiteranschluss ist im Klemmenkasten
vorhanden.
Hinweis!
Die Bemessungswirkungsgrade und die
Wirkungsgradklassen der Motoren sind nach IEC
60034-2- für einen Betrieb bei einer
Umgebungstemperatur von 25°C angegeben.
HERZ -Motoren sind, nach IEC 60038, generell für
einen erweiterten Spannungsbereich von ± 0%
ausgelegt. Der angegebene Wirkungsgrad ist
jedoch auf die Bemessungsspannung bezogen,
d.h. die erweiterte Toleranz wird nicht
berücksichtigt.
Hinweis!
Die in diesem Abschnitt beschriebenen Arbeiten
dürfen nur von einer Elektrofachkraft ausgeführt
werden. Anschluss nach dem Schaltbild im
Klemmenkasten und den einschlägigen örtlichen
Bestimmungen vornehmen.
Hinweis!
Bei Betrieb des Antriebsmotors mit
Frequenzumrichter ist zusätzlich folgendes zu
beachten:
Es dürfen nur Motoren am
Frequenzumrichter betrieben werden die
mit der Option „/FU“, für den
„Frequenzumrichterbetrieb geeignet“ auf
dem Leistungsschild gekennzeichnet sind,
bzw. die für „Frequenzumrichterbetrieb
geeignet“ bestellt und bestätigt wurden.
Die Versorgungsspannung des
Frequenzumrichters darf ohne Motorfilter
maximal 400 V betragen. Bei höheren
Umrichter-Versorgungsspannungen,
längeren Leitungen und/oder
Überschreitung der Impulsspannungen
(max. 000 Vpk für Antriebsmotoren bis
0,75 kW, max. 300 Vpk für
Antriebsmotoren größer 0,75 kW) an den
Motorklemmen müssen geeignete
Maßnahmen wie z.B. ein Motorfilter zum
Schutz des Motors installiert werden. Bitte
wenden sie sich diesbezüglich an den
Umrichterlieferanten. Sofern der
Motorfilter im Lieferumfang enthalten ist,
muss dieser zwischen Umrichter und
Motor installiert werden. Bitte sorgen sie
für ausreichend Platzreserve im
Schaltschrank und berücksichtigen die
Vorgaben zu Installation und Montage in
den Betriebsanleitungen des
Frequenzumrichter-/Motorfilterherstellers.
Die maximale Leitungslänge zwischen
Motor und Schaltschrank-Frequenz-
umrichter (z.B. Lenze Vector, Omron MX2
und Omron RX) darf 20m nicht übersteigen.
Bei motornah montierten Frequen-
zumrichtern vom Typ Kostal INVEOR sind
maximale Leitungslängen bis 3 m, beim
Typ Lenze MOTEC bis 0 m zulässig.
Weitere Informationen zur motornahen
Wandmontage können den original
Betriebs- und Montaganleitungen der
jeweiligen FU-Hersteller entnommen
werden.
In allen oben genannten Fällen müssen die
elektrischen Verbindungsleitungen
zwischen Motor und Frequenzumrichter
mit geeigneten, abgeschirmten Kabeln
ausgeführt, auf kürzestem Weg und ohne
weitere Klemm- bzw. Steckerverbindungen
verlegt und auf beiden Seiten fachgerecht
angeschlossen werden.
Das Schirmgeflecht der Verbindungs-
leitungen muss vollumfänglich,
durchgängig und beidseitig, d.h. am
Frequenzumrichter und am Motor,
elektrisch niederohmig und dauerhaft mit
Schutzleitersystemen bzw. der
Potentialausgleichsschiene verbunden
sein. Hierzu müssen auf der Motorseite und
ggf. auch an der INVEOR Wand-
montageplatte geeignete EMV-Kabel-
verschraubungen verwendet werden.
Bei elektrisch isoliert installierten
Ventilatoren (z.B. durch Schwingungs-
dämpfer, Kompensatoren, isolierte Rohre,
usw.) für Frequenzumrichterbetrieb muss
die großflächige Verbindung des Gerätes
zum Schutzleitersystem bzw. der
Potentialausgleichsschiene durch eine
oder mehrere zusätzliche geeignete
Potential-Ausgleichsleitung niederohmig
und dauerhaft sichergestellt werden.