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Luftversorgung
Anschluss
Betrieb
Die Heizrohre der Lufterhitzer LHS 210/410 HT dürfen nicht isoliert werden,weil durch die
Isolation dauerhaft die Oberächentemperatur der Heizrohre steigen würde. Dies könnte zu
Heizrohrdefekten führen.
Um Lufterhitzer und Heizelement zu schützen,darf die vorgeschriebene minimale Luftmenge
keinesfalls unterschritten und die maximale Luftaustrittstemperatur (heissester Punkt 3 mm
vor dem Heizelementrohr gemessen) keinesfalls überschritten werden.Wird die minimale
Luftmenge unterschritten, ist sofort die Energieversorgung zu unterbrechen.
Zur Luftversorgung müssen geeignete Gebläse verwendet werden (Drehrichtung und Kom-
pressionserwärmung beachten).Beim Druckluftanschluss darf der maximale Luftdruck nicht
überschritten werden (siehe technische Daten).
Bei staubhaltiger Luft sind Leister-Edelstahllter am Gebläse-Ansaugstutzen zu verwenden. Bei
besonders kritischen Stäuben (z.B. Metall-, elektrisch leitende oder feuchte Stäube) müssen
spezielle Filter verwendet werden,um Kurzschlüsse im Lufterhitzer zu vermeiden.
Achtung: Lufterhitzer immer mit Luftversorgung betreiben!
Lufterhitzer LHS an das elektrische Netz anschliessen:
Der Lufterhitzer muss durch Fachpersonen angeschlossen werden.
Im Netzanschluss muss eine geeignete Vorrichtung zur allpoligen Trennung vom Netz vorhanden sein.
Der Lufterhitzer ist gemäss dem Anschlussschema und der Klemmanordnung auf Seite 5 (Wiring Diagram) der
Bedienungsanleitung anzuschliessen.
Es ist sicherzustellen, dass die Anschlussleitungen das Heizelementrohr nicht berühren und dem Heissluftstrahl
nicht ausgesetzt sind.
Nach Bedarf entsprechende Düse montieren.
Es ist darauf zu achten, dass die Heissluft frei ausströmen kann, weil der Lufterhitzer ansonsten durch Wärmerück-
stau Schaden erleiden kann (Brandgefahr).
Vor Einschalten des Lufterhitzers muss zwingend die Luftversorgung eingeschaltet sein.
Achtung: minimale Luftmenge gemäss technischen Daten einhalten.
Lufterhitzer einschalten
Nach Ende des Heizbetriebs ist die Luftversorgung zur Kühlung des Heizelements nachlaufen zu lassen.
Ohne LHC 610
für den Betrieb mit permanent maximaler Heizleistung (muss auf die Luftmengen-Zufuhr abgestimmt sein)
für den Betrieb mit externer Leistungssteuerung (zum Beispiel mit Solid State Relais (SSR))
Mit LHC 610
Betriebsmöglichkeiten durch LHC 610:
mit Display (GUI) auf Deckel zur Prüfung der Einstellungen/Ist-Werte
Heizelementüberwachung durch Ableitstrommessung
mit Alarmkontakt bei Überhitzung von HE
Temperaturmessung durch Anschluss von ein oder zwei Thermoelementen Typ K/N/S
Analog Interface: zwei Analogeingänge 4…20mA und 0…10V ohne zusätzlich benötigte 24VDC Versorgungs-
spannung
mit integrierter Leistungsstellfunktion
Die genauen Beschreibungen sind dem Manual für LHC 610 zu entnehmen.