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Luftversorgung
Anschluss
Betrieb
• Um Lufterhitzer und Heizelement zu schützen, darf die vorgeschriebene minimale Luftmen-
ge keinesfalls unterschritten und die maximale Luftaustrittstemperatur (heissester Punkt
3 mm vor dem Heizelementrohr gemessen) keinesfalls überschritten werden. Wird die
minimale Luftmenge unterschritten, ist sofort die Energieversorgung zu unterbrechen.
• Zur Luftversorgung müssen geeignete Gebläse verwendet werden (Drehrichtung und
Kompressionserwärmung beachten). Beim Druckluftanschluss darf der maximale Luftdruck
nicht überschritten werden (siehe technische Daten).
• Bei staubhaltiger Luft sind Leister-Edelstahlfilter am Gebläse-Ansaugstutzen zu verwenden.
Bei besonders kritischen Stäuben (z.B. Metall-, elektrisch leitende oder feuchte Stäube)
müssen spezielle Filter verwendet werden, um Kurzschlüsse im Lufterhitzer zu vermeiden.
Achtung: Lufterhitzer immer mit Luftversorgung betreiben!
• Lufterhitzer LHS an das elektrische Netz anschliessen:
• Der Lufterhitzer muss durch Fachpersonen angeschlossen werden.
• Im Netzanschluss muss eine geeignete Vorrichtung zur allpoligen Trennung vom Netz vorhanden sein.
• Der Lufterhitzer ist gemäss dem Anschlussschema und der Klemmanordnung auf Seite 5 (Wiring Diagram) der
Bedienungsanleitung anzuschliessen.
• Es ist sicherzustellen, dass die Anschlussleitungen das Heizelementrohr nicht berühren und dem Heissluft-
strahl nicht ausgesetzt sind.
• Nach Bedarf entsprechende Düse montieren.
• Es ist darauf zu achten, dass die Heissluft frei ausströmen kann, weil der Lufterhitzer ansonsten durch Wärme-
rückstau Schaden erleiden kann (Brandgefahr).
• Vor Einschalten des Lufterhitzers muss zwingend die Luftversorgung eingeschaltet sein.
• Achtung: minimale Luftmenge gemäss technischen Daten einhalten.
• Lufterhitzer einschalten
• Nach Ende des Heizbetriebs ist die Luftversorgung zur Kühlung des Heizelements nachlaufen zu lassen.
Ohne LHC 610
• für den Betrieb mit permanent maximaler Heizleistung (muss auf die Luftmengen-Zufuhr abgestimmt sein)
• für den Betrieb mit externer Leistungssteuerung (zum Beispiel mit Solid State Relais (SSR))
Mit LHC 610
Betriebsmöglichkeiten durch LHC 610:
• mit Display (GUI) auf Deckel zur Prüfung der Einstellungen/Ist-Werte
• Heizelementüberwachung durch Ableitstrommessung
• mit Alarmkontakt bei Überhitzung von HE
• Temperaturmessung durch Anschluss von ein oder zwei Thermoelementen Typ K/N/S
• Analog Interface: zwei Analogeingänge 4…20mA und 0…10V ohne zusätzlich benötigte 24VDC Versor-
gungsspannung
• mit integrierter Leistungsstellfunktion
Die genauen Beschreibungen sind dem Manual für LHC 610 zu entnehmen.