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1 690 706 098 2017-11-27| Robert Bosch GmbH
2.5 Drahtlose Funkverbindung
!Der Betreiber von PC-Rechnereinheit hat dafür zu
sorgen, dass die Richtlinien und Einschränkungen
des jeweiligen Landes eingehalten werden.
2.5.1 Wichtige Hinweise zu WLAN und Bluetooth
WLAN (Wireless Local Area Network) bezeichnet ein
drahtloses, lokales Funknetz. Bei WLAN handelt es sich
um eine Funkverbindung im freien 2,4 GHz-ISM-Band
(ISM: Industrial, Scientific, Medical) oder 5 GHz-Band.
Wir empfehlen, wenn möglich, das 5 GHz-Band zu
verwenden, da Bluetoothverbindungen (z. B. Handy,
KTS-Modul) die WLAN-Kommunikation im 2,4 GHz-
Bereich beschränken. Dieser Frequenzbereich unterliegt
staatlichen Regulierungen, darf jedoch in den meisten
Ländern lizenzfrei genutzt werden. Dies hat jedoch zur
Folge, dass viele Anwendungen und Geräte auf diesem
Frequenzband senden. Es kann zu Frequenzüberlage-
rungen und somit zu Störungen kommen. Je nach Um-
weltbedingungen können deshalb Beeinträchtigungen
der WLAN-Verbindung auftreten, z. B. bei Bluetooth-Ver-
bindungen, kabellosen Telefonen, Funk-Thermometern,
Funk-Garagentüröffnern, Funk-Lichtschaltern oder Funk-
Alarmanlagen.
iBeim Tragen von Herzschrittmachern oder anderen
lebenswichtigen elektronischen Geräten sollte man
bei Gebrauch von Funktechnik allgemein Vorsicht
walten lassen, da eine Beeinträchtigung nicht ausge-
schlossen werden kann.
Achten Sie auf folgende Punkte um eine möglichst gute
Verbindung zu erreichen:
RDas WLAN-Funksignal sucht stets den direkten Weg.
PC/Laptop und Access Point so aufstellen, dass mög-
lichst wenige Hindernisse, wie z. B. Stahltüren und
Betonwände, das Funksignal von und zur PC-Rechne-
reinheit stören können.
RZudem ist die Reichweite des WLAN innerhalb von
Gebäuden stark von deren Bausubstanz abhängig.
Herkömmliches Mauerwerk, Holz- und verschiede-
ne Trockenbauwände dämpfen die Ausbreitung von
Funkwellen wenig. Schwierig sind dünne Gipswände,
denn in Gips kann sich reichlich Luftfeuchtigkeit
sammeln und zur Absorption von Funksignalen füh-
ren. Metallische Wände oder Beton (insbesondere
Stahlbeton) blocken Funkwellen stark ab. Kellerde-
cken sind in vielen Fällen undurchdringbar. Generell
sind Wände, in denen viel Metall verbaut ist (z. B.
Rohre, Leitungen etc.) für Funkwellen hinderlich.
RDen Funkempfang stören auch größere Metallkörper,
wie Heizkörper und Fensterrahmen sowie aktive
Störquellen wie z. B. Funk-Telefone, Bewegungsmel-
der und Mikrowellenöfen.
RAuch der Mensch beeinträchtigt die Funkübertra-
gung. Deshalb immer darauf achten, dass sich keine
Menschen zwischen Sender und Empfänger stellen.
RWir empfehlen die Netzwerkinfrastruktur von einem
Netzwerkspezialisten installieren und betreuen zu
lassen.
RBewahren Sie die SSID und die Schlüssel für die
Funkstrecke an einem sichern Ort auf. Stellen Sie
sicher, dass diese Daten im Störungsfall griffbereit
sind.
RWir empfehlen Ihnen bei der Inbetriebnahme eine
genaue Begehung Ihres Standortes: Stellen Sie
sicher, wo in Ihrem Gebäude die PC-Rechnereinheit
funktioniert und wo die funktechnischen Grenzen
liegen.
RWird PC-Rechnereinheit innerhalb eines Fahrzeugs
verwendet (Faradayscher Käfig), kann der Funkver-
kehr stark eingeschränkt sein.
RDie Funkstrecke unterliegt den Witterungsbedingun-
gen. Somit kann das Empfangssignal variieren.
RBei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Netzwerk-
spezialisten.
2.5.2 Hinweise Access Point (WLAN)
Ein Access Point ist ein elektronisches Gerät, das als
Schnittstelle zwischen einem Funknetz und einem ka-
belgebundenen Rechnernetz fungiert. Auf diese Weise
können PC-Rechnereinheit, PC und Laptop sowie ein
Drucker kabellos miteinander verbunden werden.
iAccess Point ist in der WLAN-Box verbaut.
iWir empfehlen für den Access Point WLAN-Standard
IEEE 802.11ac (Datenübertragungsrate 80MHz/867
Mbit/s-oder höher) zu verwenden. Die Funktion "ex-
tended range" wird nicht unterstützt.
iDie jeweilige WLAN-Konfiguration ist abhängig von
der Konfiguration des zur Verfügung stehenden
Access Points.