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1
a
b
6
Reedkontakthalter manuell einstellen
1. Lockern Sie die Fixierschraube (Fig. 12 2oder Fig. 13 1) eine ¼ bis ½ Umdre-
hungen – nicht ganz herausdrehen!
2. Verschieben Sie die Reedkontakthalter (Fig. 12 1,3,6)z.B.miteinemStift
vorsichtig in die gewünschte Stellung.
3. Prüfen Sie nun im Probebetrieb das Signalverhalten der Sensorbox. Beim Schal-
ten eines Reedkontaktes leuchtet die entsprechende LED (siehe Fig. 1 7). Im
Fehlerfall wiederholen Sie Punkt 2.
4. Zum Abschluss ziehen Sie die Fixierschraube wieder handfest an.
Reedkontakthalter für die Endlagen selbsteinstellend in Stellung bringen
Bei rechtsdrehendem Betrieb wird i. d. R. zuerst der Reedkontakthalter für End-
lage 1 in die gewünschte Stellung gebracht, bei linksdrehendem Betrieb zuerst der
Reedkontakthalter für Endlage 2. Wie der Mitnehmer in Bohrung a bei einer
Rechtsdrehung den Reedkontakthalter für Endlage 1 verschiebt, zeigt beispielhaft
Fig. 13 31 (Anfangsposition) und 32 (Endposition).
1Fixierschraube
2Reedkontakthalter Endlage 2
3Magnethalter
1: Anfangsposition (Beispiel)
2: Endposition (Beispiel)
4Reedkontakthalter Endlage 1
5Mitnehmer in Bohrung a
6Reedkontakthalter Mittelstel-
lung (optional) – hier außer-
halb des Schwenkbereichs Fig. 13
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1
6
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1
2
3
1. Lockern Sie die Fixierschraube (Fig. 13 1) eine ¼ bis ½ Umdrehungen – nicht
ganz herausdrehen!
2. Bei SRBP-...-A-: Verschieben Sie den Reedkontakthalter für die Mittelstellung
aus dem Schwenkbereich (siehe Fig. 13 6). Der Mitnehmer (siehe Fig. 13 5)
dient nur zum Verschieben der Reedkontakthalter für Endlagen.
3. Richten Sie die Reedkontakthalter für die Endlagen so aus, dass sie beim
Schwenken durch den Mitnehmer erfasst werden können, wenn der Mitnehmer
in der entsprechenden Bohrung steckt (siehe Fig. 12 4aoderb).
4. Zum Einstellen der Endlage 1 (Rechtsdrehung):
a) Stecken Sie den Mitnehmer in die Bohrung a (siehe Fig. 12 4).
b) Verfahren Sie den Antrieb in die Endlage 1.
5. Zum Einstellen der Endlage 2 (Linksdrehung):
a) Stecken Sie den Mitnehmer nun in die Bohrung b (siehe Fig. 12 4).
b) Verfahren Sie den Antrieb in die Endlage 2.
6. Ziehen Sie den Mitnehmer wieder aus der Bohrung.
7. Bei SRBP-...-A-: Verschieben Sie den Reedkontakthalter für die Mittelstellung
manuell vorsichtig in die gewünschte Stellung – z. B. mit einem Stift.
8. Prüfen Sie nun im Probebetrieb das Signalverhalten der Sensorbox. Beim Schal-
ten eines Reedkontaktes leuchtet die entsprechende LED (siehe Fig. 1 7). Im
Fehlerfall wiederholen Sie die Punkt 2. bis 8.
9. Zum Abschluss drehen Sie die Fixierschraube wieder handfest an.
Zum Abschluss der Inbetriebnahme
• Montieren Sie den Deckel der Sensorbox – Anziehdrehmoment 5 Nm.
9 Bedienung und Betrieb
• Vergleichen Sie die Grenzwerte in dieser Bedienungsanleitung mit Ihrem aktuel-
len Einsatzfall (z. B. Drücke, Kräfte, Momente, Massen, Geschwindigkeiten,
Temperaturen). Nur die Einhaltung der Belastungsgrenzen ermöglicht es, das
Produkt gemäß der einschlägigen Sicherheitsrichtlinien zu betreiben.
10 Wartung und Pflege
Das Produkt ist bei bestimmungsgemäßem Einsatz entsprechend der Bedienungs-
anleitung wartungsfrei.
• Reinigen Sie das Produkt außen mit einem weichen Lappen. Zulässiges Reini-
gungsmittel ist Seifenlauge.
11 Ausbau und Reparatur
Stellen Sie sicher, dass die folgenden Energiequellen abgeschaltet sind:
– Elektrische Versorgung
–Druckluft.
• Nehmen Sie den Ausbau in umgekehrter Reihenfolge vor wie den Einbau
(Abschnitt 7.1).
Informationen über Ersatzteile und Hilfsmittel www.festo.com/spareparts.
12 Störungsbeseitigung
Störung Mögliche Ursache Abhilfe
Falsches oder
unerwartetes
Signal
Drahtbruch Kabel austauschen
Lage der Schaltpunkte falsch festgelegt Lage der Schaltpunkte korrigieren
Fig. 14
13 Technische Daten
SRBP-...-... ...-20N ...-1U
Basierend auf Norm VDI/VDE 3845 (NAMUR)
Einbaulage Beliebig
Kurzschlussfestigkeit Nein
Messgröße Drehwinkel
Messprinzip Magnetisch Reed
Verpolungsschutz für Betriebsspannung
Einstellbereich Winkelerfassung [°] 0 ... 270
1)
Toleranz Erfassungsbereich [°] min. -5 / max. +5
Einstellbereich Schaltelemente mit integrierter Überdrehsicherung
Einschaltzeit [ms] <10
Ausschaltzeit [ms] <10
Störfestigkeit siehe Konformitätserklärung
www.festo.com
Störaussendung
CE-Zeichen (siehe Konformitätserklärung
www.festo.com)
nach EU-EMV-Richtlinie
2)
Dauerschockfestigkeit nach DIN/IEC 68 Teil 2-82
Schockfestigkeit nach DIN/IEC 68 Teil 2 - 27
Schwingfestigkeit nach DIN/IEC 68 Teil 2 - 6
– bei Direktmontage auf DFPB-... Schärfegrad 2
– bei Montage mit Haltewinkel Schärfegrad 1
Schutzart IP65
Umgebungstemperatur [°] –20 ... +80
Stoßspannungsfestigkeit [kV] 0,8
Isolationsspannung [V] 50
Verschmutzungsgrad 3
Betriebsspannungsbereich DC [V DC] 7,8 ... 8,6 19,2 ... 28,8
Betriebsspannungsbereich AC (50 … 60 Hz) [V AC] –19,2 ... 28,8
Max. Ausgangsstrom je Ausgang [mA] I
OFF
≤1
I
ON
2,5 … 10
500
Max. Schaltleistung je Ausgang
– bei Wechselspannung (AC) [VA] –10
– bei Gleichspannung (DC) [W] –10
Überlastfestigkeit Nicht vorhanden
Leerlaufstrom [mA] ≤1 0 ... 10
3)
Hysterese (gegen Drehrichtung) [°] 3 ... 6
Wiederholbarkeit Schaltpunkt [°] ±1
Schaltweg (in Drehrichtung Endlage) [°] ≥15
Schaltweg (in Drehrichtung Mittelstellung) [°] ≥15; ≤ 38
Temperaturkoeffizient Schaltpunkt [°/K] 0,02
Werkstoff-Info
4)
– Gehäuse, Welle Al-Knetlegierung
– Abdeckung, Stellungsanzeige Polycarbonat
–Dichtungen Nitrilkautschuk, Fluorkautschuk
– Befestigungsschrauben, Zahnscheibe, Sicherungs-
scheibe
Edelstahl (A2-70)
– Sensor-System, Stellungsanzeige (Innen) Polyacetal
1) In den Endlagen wird das Schaltsignal ca. 20° vor Erreichen der Endposition gesetzt.
2) In Wohnbereichen müssen evtl. Maßnahmen zur Funkentstörung getroffen werden.
3) LED Strom in Summe < 10 mA
4) Informationen zur Medienbeständigkeit von Werkstoffen
www.festo.com.
Fig. 15